Von Rezensionen und Buchbesprechungen

Unser Buch ‚Von GOETZEN bis LIEMBA‘ ist vor ungefähr zwei Monaten auf den Markt gekommen. Seither hat es eine lange Reihe von Meinungsäußerungen dazu gegeben. Im heutigen Blog-Beitrag möchte ich darauf näher eingehen, ganz speziell auf das für Autoren wichtige Feld der Rezensionen. Gleichsam geliebt und gehasst.

Wikipedia schreibt, dass eine Rezension, Besprechung oder Review in der Regel eine in Printmedien schriftlich niedergelegte, zuweilen auch mündlich in Funk, Film oder Fernsehen veröffentlichte Form einer Kritik ist, die einen bestimmten Gegenstand eines abgegrenzten Themenfeldes behandelt. Inhalte würden beschrieben, analysiert und bewertet. Ich denke, dass trotz der recht sperrigen Formulierungen die Zielrichtung von Rezensionen klar wird: Die unabhängige, kritische Auseinandersetzung mit dem Werk.

Aus unerfindlichen Gründen geht Wikipedia nur auf die altbekannte Welt ein, unterschlägt die unendlichen Sphären des globalen Netzes komplett. Dabei haben heute im Internet geäußerte Meinungen und Kommentare eine unbestreitbar hohe Bedeutung. Aus diesem Grund unterscheiden Rolf und ich lieber folgende Gruppen, die gerade im Bereich der Buchrezensionen teilweise durchaus gemeinsame Schnittmengen haben können:

  • Medien  (z.B. Print, Funk, TV)
  • Buchhändler  (z.B. stationärer Buchhandel, aber auch reine Internetanbieter)
  • Netzwerke  (z.B. Blogs, Literaturbühnen)
  • Spezialisten  (z.B. LovelyBooks, vorablesen.de, IBU)

Für unser Buch über die Liemba, ehemals Goetzen, haben wir uns vor allen um die beiden ersten Kategorien gekümmert. Seit Veröffentlichung ist das Büchlein daher bereits aktiv in diversen Printmedien besprochen worden. Dabei haben überregionale Medien wie Spiegel Online, der Tagesspiegel, die Spreezeitung und aktuell die afrikapost eine breitere Aufmerksamkeit beschert. Parallel dazu sind lokale Medien ein ebenfalls wichtiger Baustein, das Buch in der Öffentlichkeit bekannt zu machen – so haben sich beispielsweise Ems-Zeitung, EL-Kurier und die Grafschafter Nachrichten in der Zwischenzeit gleichermaßen dem Thema angenommen. Im Rahmen unserer anstehenden Lesereise werden Funk und TV folgen, die Interviewtermine stehen bereits fest.

Buchhändler sind für uns die zweite Säule. Vor allem Rezensionen bei Amazon und anderen Internethändlern sind unbezahlbar, was mittlerweile ja alle Schreibwütigen erkannt haben. In vielen Foren wird dazu aufgefordert, solche Kritiken aktiv über Freunde, Testleser oder Kollegen einzuwerben. Rolf und ich sind dazu geteilter Meinung. Wir haben uns darauf geeinigt, niemanden zu drängen und uns über jede ungeplante Meinungsäußerung zu freuen. Beispielsweise sind bei Amazon mittlerweile 8 Rezensionen eingestellt worden – glücklicherweise durchgehend positiv. Selbst die Rezension unter der Überschrift ‚Ein Meisterwerk‘ ist nicht von uns beeinflusst bzw. beauftragt worden, was sie für uns weit wertvoller macht. Danke.

Vor diesem Hintergrund haben wir auch Plattformen wie LovelyBooks und vorablesen.de nicht genutzt. Sicher haben viele Leser großes Interesse daran, ihre Meinungen zu Neuerscheinungen über solche Anbieter zur Kenntnis zu bringen. Uns kommt dieser Weg bislang aber zu gesteuert, um nicht zu sagen bezahlt, vor.

Schnell noch ein abschließender Blick zurück zu Wikipedia, der ein von Autoren oft unterschätztes Resultat beleuchtet: In der Regel rezensieren gleich mehrere Rezensenten unabhängig voneinander den Gegenstand ihrer Betrachtung. Deren selten einhellige Bewertung kann von uneingeschränktem Lob bis zum Totalverriss reichen, sodass in den Rezensionen oftmals auch völlig gegensätzliche Auffassungen und Bewertungen vertreten werden. Niemand sollte also am Boden zerstört sein, wenn das eigene Buch verrissen wird. Letztlich handelt es sich immer um individuelle Einzelmeinungen. Hauptsache ist, das das Buch überhaupt besprochen wurde, damit Aufmerksamkeit erhält und sich in vielen Fällen meist besser als vorher verkauft.

Dieser Beitrag ist wieder etwas länger geworden, aber die unermüdliche Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten und Chancen von Rezensionen sollte sich jeder Autoren unbedingt ins Pflichtenheft schreiben.

In diesem Sinne

Sarah Paulus

Die Autoren:  Sarah Paulus  &  Rolf G. Wackenberg

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2 Antworten zu Von Rezensionen und Buchbesprechungen

  1. Pingback: Von GOETZEN bis LIEMBA in der afrikapost | Von GOETZEN bis LIEMBA

  2. Pingback: Unser Buch in den Medien | Von GOETZEN bis LIEMBA

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