Rudolf und Reinhard Tellmann

Vor einiger Zeit haben wir wieder eine interessante Nachricht erhalten. Reinhard Tellmann, der Enkel von Rudolf Tellmann kontaktierte uns über unseren Blog zur Liemba, vormals Goetzen, u.a. mit folgenden Worten:

Ich bin stolz auf meinen Großvater, Rudolf Tellmann.

Schon bei der Recherche zu unserem Buch ‚Von GOETZEN bis LIEMBA‘ hatten wir das Gefühl, dass vor allem Informationen über das Leben von Rudolf Tellmann sehr schwer aufzuspüren sind. Daher haben wir mit seinem Enkel natürlich einige Mails ausgetauscht, um weitere Details in Erfahrung zu bringen. An dieser Stelle können wir leider nicht die komplette Kommunikation aufführen, haben aber daraus nachfolgend die wichtigsten Informationen zusammengestellt.

Zunächst, quasi als Startpunkt, ein visueller Eindruck von Großvater und Enkel:

Über die Familienbande schrieb Reinhard Tellmann folgendes:

Mein Großvater Rudolf Tellmann hatte mit seiner Frau Margaretha 6 Kinder:

  • Rudolf (geb. 1922, nach Erzählungen meines Vaters ist er im 2. Weltkrieg als Marinesoldat gefallen, vermutlich an der Ostsee, nach einer Verletzung)
  • Anni (geb. 1924, am 09.03.2015 verstorben)
  • Thekla (geb. 1926, Kinderlähmung, zwei Töchter, verstorben)
  • Wilhelm (geb. 1927, mein Patenonkel und Vater meiner Cousine, Frau Lückmann)
  • 1 weitere Tochter (geb. 1930, im Alter von einem Monat verstorben)
  • Hermann (geb. 1931, mein Vater)

Mein Vater starb 1988 im Alter von 56 Jahren, meine Mutter Veronika 1984 mit 46 Jahren.

Ich selbst bin 1959 als ältestes von sechs Kindern geboren und das zweite Mal verheiratet. Aus erster Ehe (getrennt) stammen drei Kinder, die sich in Deutschland verteilt haben. Mein Vater war Klempner/Heizungsbauer, mein erlernter Beruf ist KFZ-Mechaniker. Jetzt bin ich als Testfahrer beschäftigt. Sie sehen, Metaller in allen Generationen.

Wir haben uns auch danach erkundigt, ob beispielsweise Dokumente (Arbeitsvertrag, Briefe etc.) aus der Zeit Rudolf Tellmanns in Afrika erhalten geblieben sind:

Leider kann ich nicht mit Arbeitspapieren etc. dienen. Ich vermute, die sind im Krieg verbrannt, denn zum Ende des 2. Weltkrieges wurde das Elternhaus meines Vaters von den Engländern (mein Vater sagte immer von den Tommy’s) kaputt geschossen. Zumindest der Hintere Teil (Stallungen und so), damit die freies Schussfeld hatten. Es saßen noch versprengte Deutsche Soldaten mit einer Flag an der Ecke Behneswald (der Wald hinter Schloß Altenkamp), die Engländer saßen Ecke Aschendorferkämpe / Oldenburgerstrasse.

Vielen herzlichen Dank, lieber Herr Tellmann. Sie haben ein weiteres Puzzleteil zur Familiengeschichte der drei Werftarbeiter, die die Goetzen zusammengebaut haben, beigesteuert.

Sarah Paulus

Die Autoren:  Sarah Paulus  &  Rolf G. Wackenberg

 

 

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Eine Antwort zu Rudolf und Reinhard Tellmann

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