Lesungen: Die richtige Marketingmaßnahme für ein Buch?

Sarah und ich haben in der letzten Woche mal wieder alles gleichzeitig erledigen dürfen. Neben den Arbeiten rund um die Fertigstellung unseres Buches über die Liemba, ehemals Goetzen, waren wir u.a. einige Tage für eine neue Reportage unterwegs. Das Wetter war ja nicht so doll, dafür hat aber das spannende Reportage-Thema die Reiserei allemal entschädigt.

Mit Blick auf das Buch hat sich zwischenzeitlich aber auch so einiges getan:

Zusätzlich zu diesen administrativen Dingen beschäftigen wir uns schon seit einiger Zeit mit der Frage, ob Lesungen ein geeignetes Marktinginstrument speziell für unser Buch darstellen. Auf der einen Seite bedeuten Lesungen einen nicht zu unterschätzenden Aufwand an

  • Organisation  (z.B. Ansprache von Veranstaltern wie Buchläden und Museen)
  • Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Lesung selbst
  • Herumreiserei  (vorerst deutschsprachiger Raum)
  • Schlepperei  (es sollten immer ausreichend Buch-Exemplare greifbar sein)

Andererseits sind die Vorteile nicht von der Hand zu weisen, z.B.:

  • Direktkontakt  (mit Lesern und solchen, die es noch werden wollen)
  • unmittelbares Feedback  (zeitnaher Austausch von Fragen und Meinungen)
  • idealer Absatzkanal  (Verkauf von Büchern im Umfeld der Lesung)

Kurzum wir haben uns letztlich dafür entschieden, Lesungen durchzuführen. Mit der Organisation haben wir daher bereits begonnen und potentielle Veranstalter kontaktiert. So waren wir in der vorigen Woche auch noch unterwegs, um mit Museen und Buchläden zu sprechen, die ideal zu unserem Liemba-Buch passen würden. Die Reiserei hat uns dabei bis hoch in den deutschen Norden nach Husum geführt. Dort haben wir uns mit Karin Cohrs, Leiterin des Schiffahrtsmuseums Nordfriesland, austauschen können.

Aus heutiger Sicht sind erste Lesungen in Papenburg, Hannover, Aachen, Nordhorn und natürlich Berlin denkbar – wir werden euch dazu auf dem Laufenden halten.

Übrigens: Wir freuen uns natürlich über jede zusätzliche Anfrage für eine Buchlesung. Termine und alle notwendigen Details sind schnell abgestimmt.

Ach ja: Die aktiven Leser unseres Blogs werden sich sicher an einen früheren Beitrag erinnern: Vorwort und Epilog – Für und Wider. An dieser Stelle will ich schon einmal vermelden, dass wir eine Traumlösung für das Vorwort gefunden haben. Doch darauf werden wir erst in einem der nächsten Beiträge genauer eingehen. Ihr könnt wirklich gespannt sein, ungelogen.

Bis dahin, liebe Grüsse

Rolf G. Wackenberg

Die Autoren:  Sarah Paulus  &  Rolf G. Wackenberg

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3 Antworten zu Lesungen: Die richtige Marketingmaßnahme für ein Buch?

  1. Dr. K. G. Röhl schreibt:

    Wir überlegen noch, ob eine Lesung in unserem Museum oder in einer Buchhandlung der bessere Weg zu mehr Teilnehmern sein würde. Allerdings könnten wir auch mit 2 Modellen = Goetzen und Liemba aufwarten.

  2. Pingback: Buchmarketing: Wie kommt mein Buch zum Leser? | Von GOETZEN bis LIEMBA

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